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OSBAR Einreichung - openATTIC

Posted by Felix Kronlage on Thursday, November 26, 2015

openATTIC - Open Source Storage

openATTIC ist mir tatsächlich erst vor kurzem auf den Kieler Open Source und Linuxtagen begegnet. Dort hat Lenz Grimmer einen Vortrag zu openATTIC und die Arbeiten an der neuen Version gehalten.

openATTIC ist eine Linux- und ZFS-basierende Storage-Distribution, komplett Open Source und wird massgeblich von der it novum aus Fulda entwickelt.

Den Vortrag hatte ich mir raugesucht, da wir auch immer wieder über das Thema Storage stolpern und in dem Bereich aktuell eine Menge Bewegung ist.

Umso erfreuter war ich als Jury-Mitglied für den OSBAR, die Einreichung von openATTIC zu sehen. Der OSBAR ist der Innovationspreis der OSB Alliance. "Innovation bei einem Fileserver Baukasten" mag der eine oder andere vielleicht jetzt denken.

Von dem Vortrag aus Kiel ist mir eine ganz bestimmte Funktionalität in Erinnerung geblieben. openATTIC 2 baut komplett auf eine moderne Applikationsarchitektur: Der Kern bietet nach aussen eine REST-API und das Webfrontend arbeitet als Klient gegen diese API. Dies ist eine Architektur die sich die letzten Jahre durchgesetzt hat, das eigentliche, aus meiner Sicht, innovative Feature:

Es gibt einen API-Rekorder.

Damit kann der Benutzer einen bestimmten Klick-Pfad innerhalb des WebUI aufzeichnen und bekommt die entsprechenden API-Aufrufe geliefert um diese in das Automatisierungswerkzeug der Wahl zu werfen. An sich eine simple Idee, aber so ist das mit Innovation ;)

Die Liste der weiteren Features in openATTIC lässt sich sehen - so ist Ceph und DRBD ebenso enthalten wie ein Multi-Node Management, wo alle openATTIC Knoten über eine zentrale Stelle verwaltet werden können. Fuer das naechste Storage Deployment werden wir jedenfalls openATTIC in Betracht ziehen.

Wer die Entwicklung um openATTIC verfolgen will, dem sei das Blog empfohlen.